Zeitmanagement
 
Humane-Balance Bei einem Vortrag über Zeitmanagement holte die Vortragende hinter dem Podium einen gläsernen Behälter hervor. Anschließend gab sie große Steine hinein, einen nach dem anderen. Als der Behälter voll war, wandte sie sich an das Publikum: "Ist er voll?" Im Publikum wurde genickt, er war voll.

"Nein", erwiderte sie. Daraufhin langte sie wieder hinter das Podium und holte einen Eimer Kieselsteine hervor. Sie gab die Kieselsteine in den Glasbehälter, schüttelte diesen hin und wieder, so dass auch die Räume zwischen den großen Steinen gefüllt wurden. Sie schüttete solange Kieselsteine in den Behälter, bis er so voll war, dass einige auf den Boden fielen. Dann fragte sie erneut: "Ist er jetzt voll?""Ja", hörte man in der Menge. "Jetzt ist er voll."

"Nein, ist er nicht`; sagte sie wieder. Diesmal holte sie einen Eimer Sand hinter dem Podium hervor und gab diesen vorsichtig in den Krug. Sie schüttelte den Behälter, der Sand füllte die Leerräume zwischen den Steinen und den Kieselsteinen auf Als der Behälter wieder überlief, fragte sie abermals. "Ist er voll?" Die Menge hatte nun begriffen und antwortete nicht.

Sie lächelte und nickte, zog dann einen Krug Wasser hervor und gab das Wasser in den Glasbehälter, bis kein weiterer Tropfen mehr hinein passte.

"Was haben wir gelernt?" Im hinteren Teil des Raumes meldete sich ein Geschäftsführer zu Wort. "Wir haben gelernt, dass man immer mehr leisten kann, als man denkt`; sagte er.

"Nein`; erwiderte sie. "Das haben wir nicht gelernt, das wissen wir schon. Denn wir leisten schon jeden Tag mehr, als wir eigentlich sollten. Nein, wir haben gelernt, dass für die großen Dinge nie Platz gewesen wäre, wenn wir sie nicht zu Beginn hinein gegeben hätten!"